mont st. michel et rouen

Deutsch

Ja, mir geht es gut! Sehr gut sogar. Ich weiss einfach langsam nicht mehr was schreiben, da ich mich wirklich in einen Alltag eingelebt habe…

Am Freitag war ich mit den anderen AustauschschülerInnen beim Mont St. Michel, was unglaublich beeindruckend war!

Und das Wochenende habe ich mit zwei Freundinnen aus Paris in Rouen verbracht. Rouen ist eine wunderschöne Stadt, die etwa eine Stunde entfernt ist.

Ich habe inzwischen wirklich Freundschaften geschlossen, die sich immer mehr vertiefen.

Mittlerweile habe ich auch bemerkt, dass mir das Sprechen immer leichter fällt und ich immer öfter ein paar Gedanken direkt auf Französisch habe!

Ich habe jetzt noch diese und nächste Woche Schule und danach zwei Wochen Ferien!

A bientôt,

Anna

 

English

Yes, I’m doing well! Very well, actually. I just don’t really know what to write anymore because not much happens on a day to day basis…

On Friday I went to Mont St. Michel with the other exchange students which was incredibly impressive!

I spent the weekend in Rouen with two friends from Paris. Rouen is a beautiful city about an hour from Fécamp.

In the meantime I really have made friends that I’m getting to know and love a bit more every day.

I’ve realised that talking comes a lot easier to me and more and more often I think a little bit in French!

I only have this week and next week left of school and then I’ll have two weeks of holidays!

A bientôt,

Anna

un petit update :)

Deutsch

Viel hat sich seit meinem letzten Post nicht getan, ich lebe mich einfach weiter ein und lasse die Dinge ihren Lauf nehmen…

Was sich komisch anfühlt, ist der Gedanke, dass ich in einer Woche schon einen Monat hier bin und dass dann von den ewigen 10 Monaten plötzlich nur noch 9 übrig sein werden… Für mich war mein Austauschjahr immer etwas ewig andauerndes… Natürlich wusste ich, dass es irgendwann zu Ende gehen würde, aber richtig realisiert hatte ich es anscheinend doch nicht! Was ich auch kürzlich realisiert habe ist dass ich vielleicht nicht so bald wieder nach Hause zurückkehre, aber ich werde zurückkehren. Aber wenn diese Zeit hier vorbei ist, werde ich niemals wieder auf die gleiche Art hier sein wie ich es jetzt bin. Also muss ich die Zeit hier, auch wenn es vielleicht jetzt anfangs und auch später nicht immer so leicht ist, in vollen Zügen geniessen! (Valentin, falls du das lisisch, du bringst mi irgendwie immer dezue, sache z realisiere haha <3)

Es fühlt sich auch nicht so an als hätte ich meine Freunde und Familie seit mehr als einem Monat nicht mehr gesehen! Schliesslich ist das jetzt schon die längste Zeit, die ich jemals von meiner Familie getrennt war. Aber andererseits fühlt es sich dann doch wieder ewig her an, als ich mich dort am Bahnhof von meinen Eltern verabschiedet habe und der Zug losgefahren ist… Mein ganzes Leben zuhause fühlt sich einfach an wie eine andere Welt, was es ja eigentlich auch ist…

So jetzt genug mit meinen verwirrenden und wahrscheinlich völlig unverständlichen Gefühlen!

Letzten Samstag war ich bei den “scouts”, was ziemlich cool war! Und nächstes Wochenende ist schon ein “week-end”, auf das ich mich freue…

Auch in der Schule finde ich immer besseren Anschluss und habe langsam schon das Gefühl, Freunde gefunden zu haben, was unglaublich schön ist. Langsam haben wir auch Hausaufgaben und Tests, wo ich mir wirklich Mühe geben muss zu arbeiten weil ich ja eigentlich weiss, dass diese Jahr für mich gar nicht zählt…

Ich hoffe, euch geht es allen gut!

A bientôt,

Anna

 

English

Not much has changed since my last post, I’m just getting more and more used to life here and letting everything play out…

What feels strange is the thought that in a week’s time I’ll already have been here for a month and then suddenly the endless 10 months will only be 9… I always thought of my exchange year as something endless… Of course I knew it’d be over at some point but I don’t think I really understood! What I also realised recently is that I may not be going home very soon but I will go home at some point. But once I leave, I’ll never be here again in the way I am now. I might visit but I’ll never live here again. So that means I have to enjoy the time I have here now, even if it isn’t always easy!

It also doesn’t feel like I haven’t seen my family and friends for nearly a month (which is already the longest time I’ve ever been separated from my family). But on the other hand it feels like ages ago that I said goodbye to my parents at the station… My whole life at home feels like a completely different world (which it kind of is…).

So, that’s enough of my confusing and probably incomprehensible feelings!

At school I’m starting to find my place more and more and I actually feel like I’m making friends, which feels amazing. We’re starting to get more homework and tests and I really have to force myself to work because I know that the year doesn’t really count for me…

I hope you’re all doing well!

A bientôt,

Anna

s’habituer (pas à pas…)

Deutsch

Schritt für Schritt kehrt der Alltag ein…

In meiner Familie fühle ich mich immer noch sehr wohl, dazu gibt es ansonsten eigentlich nichts zu sagen!

Ich hatte am Montag meine erste Cellostunde und habe jetzt auch wieder angefangen zu üben (im Vergleich zu vorher…).

Am Samstag werde ich zusammen mit meinen Gastgeschwistern zu den “scouts” gehen, ich hoffe, dass ich da auch noch ein paar nette Leute kennenlernen werde!

In der Schule geht es langsam vorwärts, aber ich gebe mir die grösste Mühe, auf alle zuzugehen. Es ist jedoch nicht einfach, sich zu integrieren, wenn alle sich schon seit Jahren kennen. Aber ich habe das Gefühl, dass langsam alle aus meiner Klasse wissen, wer ich bin, das ist ja schon einmal ein Fortschritt!

Heute hatten wir jedoch einen sogenannten “journée d’integration”, wo wir am Morgen eigentlich eine Rallye durch ganz Fécamp machen sollten, diese fiel wegen des (Überraschung!) schlechten Wetters aus. Stattdessen sahen wir uns den Film “Demain” an und diskutierten darüber. Am Nachmittag fanden Basket- und Volleyballspiele statt. Für mich war das beste am heutigen Tag aber eindeutig, dass ich mit vielen verschiedenen Leuten geredet habe und wirklich das Gefühl habe, mich schrittweise besser zu integrieren (auch wenn alles ein wenig länger geht als man es sich immer vorstellt…).

Natürlich (denn was wäre nur ein Blogbeitrag ohne diesen Satz), kann ich mir immer noch nicht vorstellen, dass ich wirklich 10 Monate hier verbringen werde!

A bientôt,

Anna

English

Step for step I’m getting used to living here…

My host family is absolutely amazing, I can’t really say much more than that.

I had my first cello lesson on Monday and I actually started practising again, which I hadn’t really been doing before…

On Saturday I’ll be going to the “scouts” with my host siblings, where I hope to meet some nice people!

At school I’m making slow progress, I’m doing my best to talk to everyone. But it’s really hard to integrate oneself when everyone else has known each other for years! By now at least everyone in my class knows my name (I think) and that’s progress!

Today we had a “journée d’integration”, where we were supposed to be doing a rally through Fécamp, which was cancelled because of the (surprise!) bad weather forecast. Instead we watched the film “Demain” and talked about it afterwards. In the afternoon, we played some basket- and volleyball. The best thing about the day for me was that I talked to lots of different people, and little by little I am feeling more integrated (even though it’s all taking a bit longer than I’d always imagined…).

But of course (because what would a blogpost be without this sentence) I still can’t believe that this isn’t just a holiday, that I’m actually staying here for 10 whole months!

A bientôt,

Anna xx

 

la première semaine

Deutsch

Schon und erst seit einer Woche bin ich jetzt hier. Ich habe immer noch nicht realisiert, dass ich jetzt wirklich 10 Monate lang hier bleibe.

Bei meiner Gastfamilie läuft soweit alles gut, es ist aber natürlich immer noch komisch, einfach bei einer mehr oder weniger fremden Familie zu leben.

In der Schule bin ich seit gestern nicht mehr mit allen anderen AustauschschülerInnen in der Klasse, die meisten sind jetzt nämlich in der Première oder der Terminal. Ich bin jetzt mit nur noch einem anderen Austauschschüler in der Klasse (abgesehen von drei Spanierinnen, die aber nur einen Monat bleiben).

Mit den Leuten aus meiner Klasse habe ich mich auch schon ziemlich unterhalten, bei einigen davon kann ich mir gut vorstellen, mich mit ihnen anfreunden zu können! Es ist aber generell schwieriger, mit ihnen Kontakt aufzunehmen als mit den anderen AustauschschülerInnen…

Mit dem Französisch komme ich eigentlich ziemlich gut klar, ich mache natürlich oft Fehler (viel auch solche, die ich nicht machen sollte!), aber das ist ja normal. Ich muss auch ab und zu ein bisschen nach den richtigen Worten suchen, was sehr frustrierend sein kann. Und es macht unglaublich müde! Ich merke aber jetzt schon, wie mir das Sprechen leichter fällt als vor einer Woche (vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein) und ab und zu denke ich ein paar Worte Französisch…!

Danke fürs Mitlesen und bis bald,

Anna xx

English

It’s already and only been a week since I arrived here in Fécamp. I still can’t grasp that this is where I’ll be living for 10 months.

In my host family everything’s been great so far, but of course it’s still really weird to live with people who were strangers not long ago.

Yesterday, most of the exchange students left my class, so now there’s only one other exchange student besides me and three Spanish girls, who are only staying for a month though.

I’ve talked to quite a few people in my class and they all seemed really nice and I could imagine becoming friends with some of them! But in general, it’s harder to talk to them than to the other exchange students…

My French is actually going pretty well, I make quite a lot of mistakes of course (and loads I shouldn’t be making!), but that’s completely normal. Sometimes I need to think and search for the right things to say, which is incredibly frustrating. And it’s so tiring!! But already now, I feel a lot more confident speaking French than I did only a week ago and from time to time French words actually pop into my head…!

Thanks for reading and I’ll be back soon enough,

Anna xx

premier jour de l’école!

Deutsch

Heute war mein erster Schultag. Da ich erst um 10h30 dort sein musste, konnte ich gemütlich  aufstehen, bevor ich mich zusammen mit meiner Gastmutter und meiner Gastschwester auf den Weg machte.

Dort angekommen, sahen wir auf den Klassenlisten, dass ich in der 2nd 1 sein würde, zu unserem Erstaunen zusammen mit den anderen acht Austauschschülern aus Fécamp, obwohl einige von ihnen eigentlich in der Première oder sogar der Terminal sein sollten!

Kurze Zeit später sass ich mit 30 anderen Schülern in einem Klassenzimmer und wir hatten bis 12h eine Art Klassenstunde. Ich sass neben einem Mädchen, das mir netterweise alles erklärte, was ich nicht verstand (was aber zum Glück nicht allzu viel war)! Zu meinem Entsetzen sah ich auf dem Stundenplan, dass ich jeden Tag ausser Mittwoch von 8h bis 17h15 Schule haben würde… Das ist nun aber doch nicht ganz der Fall, weil vieles wegfällt, weil ich die Fächer teilweise gar nicht habe!

Danach hatten wir Mittagspause, die ich mit den anderen AustauschschülerInnen in der “Cantine” verbrachte. Ich sprach aber trotzdem Französisch, denn wir sprechen untereinander eigentlich nur Französisch, nur mit einem aus den USA und dem Australier spreche ich Englisch.

Nach der Mittagspause hatten wir “Littérature et Société”, in das wir alle komischerweise einfach eingeteilt wurden. Dort erzählte uns die Lehrerin aber, wie schwer das Fach ist, wenn man nicht gut Französisch kann… Warum wir also dort eingeteilt wurden, weiss keiner so genau!

Danach stand eigentlich “Histoire et Géographie” auf dem Stundenplan, aber als wir in dem Zimmer ankamen, erklärte uns der Lehrer, dass jetzt “SES” (das ist irgendwas mit Économics) an der Reihe war. Da der Grossteil von uns AustauschschülerInnen das aber gar nicht hat, hatten wir plötzlich um 15h frei! Dann sagte man uns auch noch, dass das “Histoire et Géographie”, das mit dem “SES” morgen früh getauscht wurde, morgen auch noch ausfällt! Wir haben also morgen erst um 9h30 Schule.

Also bin ich nach der Schule noch mit ein paar anderen Austauschschülerinnen in ein Café gegangen, was super war!

Alles in allem war es ein sehr chaotischer sowie anstrengender Tag, aber ich habe ein gutes Gefühl bei allem.

English

Today was my first day of school. Because I only had to be there at 10h30, I could sleep in and then walk to school with my host mother and sister.

Once we’d arrived, we saw on the class lists that I was going to be in 2nd 1, as well as all the other exchange students, which is incredibly weird, because some of them are supposed to be in première or even terminal!

Shortly afterwards, I was sitting in a classroom with 30 other students, listening to our “prof principale”. Till 12h, we basically did nothing, apart from receiving information about the school. Apparently, we’ll be going on a trip to Ireland next year! To my horror, I (according to my times table) have school everyday, apart from Wednesday, from 8h to 17h15. This isn’t really the case though, because I don’t even have all the classes on my times table! And they said it was probably going to change anyway…

After that, we had our lunch break, which I spent in the “cantine” with the other exchange students. I spoke French anyway though, because I speak French with most of the other exchange students!

After lunch, we had “Littérature et Société”, a class all of us exchange students were weirdly just put in, especially because the teacher told us how hard it is if you don’t speak French very well.

We were supposed to have “Histoire et Géographie” after that, but when we arrived at the classroom it was supposed to be in, the teacher told us that there was going to be “SES” (something with Économie) instead. Because most of us exchange students don’t have that, we were done with school for the day! At first, they told us that we’d have the “Histoire et Géographie” tomorrow morning, but then two minutes later they said it wasn’t going to take place, which means we have school at 9h30 tomorrow morning.

So I went to a café with some of the other exchange students, which was really fun!

All in all it was a chaotic and challenging day, but I feel like it’s going to turn out all right.

fécamp!

Deutsch

Gestern bin ich endlich bei meiner Gastfamilie in Fécamp angekommen. Ich hatte regnerisches oder zumindest bewölktes Wetter erwartet, aber der Himmel war strahlend blau und es war kein Wölkchen in Sicht!

Gleich nach meiner Ankunft fuhren wir zu meiner Local Rep nach Hause, wo auch die anderen AustauschschülerInnen aus Fécamp zum “Goûter” eingeladen waren.

Nachdem ich mit einigen von ihnen geredet hatte, wurde mir klar, wie viel Glück ich habe, dass ich im Zentrum von Fécamp wohne, denn einige von ihnen müssen morgens eine halbe Stunde Bus fahren! Da weiss ich die knappen fünf Minuten zu Fuss zu schätzen…

Danach sind wir ans Meer gefahren. Es ist so wunderschön!!! Ich kann nicht glauben, dass ich jetzt ein Jahr hier leben darf…

Später haben wir dann zu Hause gegessen und ich fing an, meine Sachen auszupacken und einzuräumen. Mein Zimmer ist total gemütlich!

Heute räumte ich weiter mein Zimmer ein, spielte ein paar Spiele mit den Kindern und wir gingen spazieren.

Morgen ist mein erster Schultag, ich bin total aufgeregt!

 

English

Yesterday, I finally arrived in Fécamp at my host family’s house. I had been expecting rainy or at least cloudy weather but the sky was blue and the sun was shining!

Right after my arrival we drove to my local rep’s house, where we, as well as all the other exchange students in Fécamp, were invited for a “Goûter”.

After talking to some of them, I realised how lucky I am to live in the centre of Fécamp because some of them have a 30 minute bus ride to school every morning. Suddenly I really appreciated my five minutes walk.

Afterwards we drove to the sea. It’s so incredibly beautiful! I can’t believe I’m lucky enough to live here for a year now…

Later we had dinner at home and I started unpacking my stuff and organising my room. My room’s so nice!

Today I finished my room, played some games with the children and we went on a short walk to my school and through Fécamp.

Tomorrow’s my first day of school, I’m so nervous!

arrival days in paris!

Deutsch

Hinter mir liegen drei wundervolle Tage in der französischen Hauptstadt und Stadt der Liebe: Paris.

Am Mittwochmorgen fuhr ich um 8.34 Uhr in Basel SBB ab. Drei Stunden später kam ich in Paris Gare de Lyon an, wo ein Mitarbeiter der Organisation WEP mich und die anderen beiden mit dem Zug reisenden Schweizer abholte.

Wir fuhren in unsere Unterkunft, das FIAP Jean Monnet, wo wir erst einmal etwas assen und etwa zwei Stunden warten mussten, bis alle AustauschschülerInnen sich dort eingefunden hatten.

Wir waren 84 Schüler aus den unterschiedlichsten Ländern: Von Australien über Thailand bis zu Mexiko.

Am Nachmittag hatten wir etwas Freizeit an der Champs Elysées bevor wir auf die Arc de Triomphe hinaufstiegen. Abends waren wir im Hostel.

Am Donnerstag gingen wir morgens Notre Dame und den Centre Pompidou besichtigen, nachmittags fuhren wir dann nach Versailles wo wir das Innere des Schlosses sowie die Gärten bewundern konnten. Zu Abend assen wir im Hard Rock Café und danach gingen wir noch auf den Eiffelturm, wo wir eine wunderschöne Aussicht über das nächtliche Paris geniessen konnten.

Am Freitag hatten wir am Morgen etwas Freizeit, mittags machten wir eine Bootsfahrt auf der Seine, die aber wegen irgend eines technischen Problems abgebrochen wurde. Aber ehrlich gesagt, kriegte ich das gar nicht so richtig mit, weil ich die ganze Zeit mit meinen Freunden war.

Nachmittags gingen wir noch ins Musée de Perfume und danach nach Montmartre.

Unser letzter Abend verbrachten wir im Hostel.

Am Samstag gab es noch ein paar Informationen und ein „Cours de Français“ der mich an Bonne Chance Etapes 1-5 erinnerte!

Es klingt vielleicht alles nach wenig Zeit, es waren ja schliesslich auch nur drei Tage, aber ich habe das Gefühl, dass ich die Menschen, mit denen ich mich dort angefreundet habe, schon seit einer halben Ewigkeit kenne.

 

English

I just experienced three wonderful days in the capital of France and the city of love: Paris

On Wednesday morning at 8.34 my train left Basel SBB and arrived three hours later in Paris Gare de Lyon. A WEP employee picked up me and the other two Swiss exchange student who’d come by train.

We drove to our hostel, the FIAP Jean Monnet, where we ate a packed lunch and waited for about two hours till everyone else had arrived.

We were 84 students from all over the world!

Afterwards we had some free time on the Champs Elysées and enjoyed the great view from the top of the Arc de Triomphe. In the evening we stayed at the hostel.

On Thursday we went to Notre Dame and the Centre Pompidou in the morning and the afternoon we spent in Versailles, where we got to see the beautiful gardens as well as the inside of the castle. We ate dinner in the Hard Rock Café and after that we took the lift up the Eiffel Tower and had the most beautiful view of Paris by night!

On Friday we had some free time in the morning, and for lunch we went on a boat cruise on the Seine. In the afternoon, we went to the Musée de Perfume before going to Montmartre. We spent our last evening in the hostel.

On Saturday they gave us some information stuff and we had a “Cours de Français” that took me back to Bonne Chance Etapes 1-5!

It might not sound like a lot of time passed and it was only three days but I honestly feel like I’ve known the people I befriended there for ages. I already miss them and can’t wait to see them again!

morgen! – tomorrow!

deutsch

Morgen früh geht es los! Ich bin einerseits natürlich unglaublich aufgeregt, andererseits kann ich es eigentlich gar nicht wirklich realisieren… Wie sollte man auch? Der Gedanke, alles, was man kennt, für 10 Monate zu verlassen ist ja völlig absurd!

Am Samstag musste ich mich an meiner Abschiedsparty von meinen Freunden verabschieden, gestern dann noch von meiner besten Freundin. Heute verbringe ich meinen letzten Abend mit meiner Familie.

Mein Koffer ist gepackt, im Prinzip ist alles bereit. Nur ich fühle mich nicht im geringsten darauf vorbereitet, was jetzt kommt…

english

I’m leaving tomorrow! Of course I’m incredibly excited but if I’m completely honest, I think I just can’t grasp what I’m doing properly… But how should I? The thought of leaving everything behind for 10 months is totally absurd!

On Saturday I had to say goodbye to my friends at my goodbye-party, yesterday I saw my best friend for the last time. This evening I’ll be spending my last hours with my family.

I’ve packed my suitcase, theoretically everything’s ready to go. The only problem is: I don’t feel in the least prepared for what I’m facing…

besuch von meiner gastfamilie – visit from my host family

Deutsch

Vor ca. zwei Wochen kam meine Gastfamilie zu Besuch! Sie waren in der Nähe von Belfort in den Ferien und kamen für ein Wochenende zu uns. Es war unglaublich schön, sie zum ersten Mal persönlich kennenlernen zu dürfen, nach einigen Skype-Gesprächen.

Am Samstag kamen sie morgens an und am Nachmittag gingen wir in die Stadt und zeigten ihnen Basel. Sie sagten mir mehrmals, dass ich mich umgewöhnen werden muss, wenn ich dann in Fécamp bin, was wirklich eine Kleinstadt und fast 10 mal kleiner als Basel ist. Und obwohl das bestimmt schwierig wird, freue ich mich auch auf das Erlebnis!

Abends grillierten wir bei uns und ich habe viel mit den Kindern gespielt (sie sind 12, 9 und 7). Am Sonntag haben wir nicht mehr besonders viel gemacht, wir waren noch im Park. Sie haben mir auch ein Video von ihrem Haus gezeigt! Nachmittags sind sie dann wieder gegangen.

Alles in allem war es ein supertolles Wochenende und ich freue mich schon so sehr, bei ihnen wohnen zu dürfen!

(In zwei Wochen geht es schon los!!!)

English

About 2 weeks ago my host family came and visited me in Basel! They were on holiday near Belfort, so they came to stay with us for a weekend! It was so nice to finally meet them in person, after a couple of conversations on skype.

They arrived on Saturday morning, and in the afternoon we went into town, where we showed them Basel. They said quite a few times that a lot of things will change when I’m in Fécamp because it’s nearly ten times smaller than Basel! And even though I’m sure it won’t all be easy, I’m looking forward to the experience!

In the evening we had a barbecue and I played a lot with the children (they’re 12,9 and 7). On Sunday we didn’t do very much, we did go to the park though. They also  showed me a video of their house! In the afternoon they left again.

All in all it was a really nice weekend and I’m really looking forward to living with them!

(Only two weeks left!!!)

willkommen auf annabroad – welcome to annabroad

Deutsch

Willkommen auf meinem Blog! Trotz einigen Komplikationen konnte dieser Blog nun endlich erstellt werden: Vielen Dank an into dafür!

Hier werde ich versuchen, euch das ganze Jahr hindurch betreffend meines Austauschjahres in Frankreich auf dem laufenden zu halten.

Wie ihr wisst, werde ich in einer Kleinstadt namens Fécamp in der Normandie leben. Dort werde ich in einer Gastfamilie wohnen und in einem Lycée zur Schule gehen.

Ich freue mich schon unglaublich darauf, wobei die Vorfreude natürlich mit Angst vermischt ist.
Am 30. August geht es los! Ich werde zuerst nach Paris fahren, wo ich drei Tage an den Arrival Days mit anderen AustauschschülerInnen der ganzen Welt verbringen werde. Am 2. September geht es dann für mich weiter nach Fécamp, wo zwei Tage später dann schon die Schule beginnt.

Ich werde versuchen, regelmässig Blogposts zu schreiben. Anfangs werden es vermutlich mehr sein, wenn ich mich dann aber mit der Zeit hoffentlich immer mehr einlebe, und alles zum Alltag wird, werde ich wahrscheinlich auch weniger Zeit haben.
Das wars mit meinem ersten Post, vielen Dank fürs Vorbeischauen!

 

English

Welcome to my blog! Inspite of some complications this blog could finally be created: Thanks to into for that!

Here I’ll try to keep you posted about my exchange year in France throughout the year.

As you might already know, I’m going to be living in a small town in Normandy called Fécamp. There I’ll be living with a host family and going to school in a lycée.

I’m looking forward to my exchange year so so much, but of course I’m also very scared and anxious about it.

My adventure begins on the 30th of August! First, I’m going to Paris, where I’ll be spending three days with other exchange students from all over the world. On the 2nd of September I’ll be traveling on to Fécamp, where school starts two days later.

I’ll try to write blogposts regularly, but with time I’ll probably (hopefully!) be more busy and things that seemed so exciting at first will become ordinary.

That was my first post, thanks for looking by!